Kirche San Juan Bautista

Diese schlichte Kirche im Gotik-Mudejar-Stil wurde 1487 auf einer ehemligen mittelalterlichen Moschee errichtet. Anfang des 16. Jahrhunderts wurde die Kirche teilweise umgebaut und zwischen 1541 und 1564 erweitert. In dieser Zeit entstand auch der beeindruckende Glockenturm.

Die Kirche verfügt über drei Schiffe in sechs Abschnitten, von denen das Mittelschiff das höchste und breiteste ist. Die Trennung der Schiffe erfolgt durch Rundbögen, die auf Säulen mit eingebetteten Pilastern an der Vorderseite ruhen.

Der tiefgreifende Umbau Mitte des 19. Jahrhunderts verwandelten den Innenraum und die Portale in eine neoklassische Kirche. Treibende Kraft hinter diesem Umbau war der aus Vélez stammende Anwalt Federico Vahey, Minister für Gnadengesuche und Justiz unter Isabel II. Er befahl die Errichtung einer Grabkapelle zu Ehren der Weihung von San Federico, heute bekannt als die Kapelle Cristo de los Vigías.

Während des Bürgerkrieges verschwanden wichtige Barock-Statuen aus dieser Kirche. Heute werden hier Bildnisse verehrt, die in der Karwoche in Prozessionen durch die Straßen getragen werden. Hervorzuheben ist hier das Bildnis der Nuestra Señora de los Dolores aus dem Jahre 1750.

Hinter dem Hauptaltar befindet sich großartiges Wandgemälde, das von dem heimischen Maler Francisco Hernández geschaffen wurde. Es zeigt einen triumphierenden Christus nach der Auferstehung in Begleitung der vier Evangelisten.

Adresse: Plaza de la Constitución, 1.

Öffnungszeiten: Dienstags bis Samstags von 8.30 bis 13.00 Uhr und 18.00 bis 20.00 Uhr

Telefonische Auskunft: 952 50 05 38 – 952 55 86 40

Quelle: Amt für kunsthistorische Kulturgüter, Amt für Kultur und Denkmalschutz.

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